DenkRaumBodensee wird von sechs Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH getragen. Administrativ ist das Projekt am IMP-HSG der Universität St.Gallen angesiedelt. Die Geschäftsführung haben die Internationale Bodensee-Hochschule IBH und das IMP-HSG gemeinsam inne. Finanziert wird DenkRaumBodensee durch die beteiligten Partner sowie die Internationale Bodensee Konferenz IBK und Interreg V-„Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“.

DenkRaumBodensee ist offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Hochschulen und Einrichtungen aus der Region.

Die Internationale Bodensee-Hochschule IBH ist der grösste hochschulartenübergreifende Verbund Europas. Unter dem Dach der IBH arbeiten 30 Hochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz in Forschung, Lehre und Transfer zusammen. Die IBH unterstützt grenzüberschreitende Forschungsprojekte zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen des Bodenseeraums. Sie koordiniert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, ermöglicht Innovationen in der Lehre und unterstützt gemeinsame Angebote der Hochschulservices. Mit ihren Projekten leisten die IBH und ihre Mitgliedshochschulen einen international sichtbaren Beitrag für das regionale Innovationssystem Bodensee.

Ansprechperson: Simone Strauf (Geschäftsführung)

Die Universität St. Gallen – Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Internationale Beziehungen (HSG) – zählt zu den renommiertesten Wirtschaftsuniversitäten Europas. Das Institut für Systemisches Management und Public Governance ist eines der 42 Institute und Forschungszentren der HSG. Gegründet im Jahr 1942 ist es heute ein regional verwurzeltes wissenschaftliches Institut mit den Forschungszentren Tourism and Transport, Public Management and Governance, Regional Science und Organization Studies. Das Forschungszentrum Regional Science beschäftigt sich mit der Entwicklung von Regionen und Standorten.

Ansprechperson: Dr. Roland Scherer (Wissenschaftliche Leitung und Netzwerkknoten Wirtschaft)

Spitzenforschung, Exzellenz in Lehre und Studium, Internationalität und interdisziplinäre Zusammenarbeit stehen seit der Gründung im Jahr 1966 für die Universität Konstanz. In der Exzellenzinitiative war sie sowohl 2007 als auch 2012 in allen drei Förderlinien erfolgreich und gehört damit zu den Elite-Universitäten in Deutschland. In der Forschung der Professur für Empirische Sozialforschung stehen methodische Fragen der Surveyforschung und der Datenauswertung, und inhaltlich Analysen von Arbeitsmarktprozessen, sozialer Ungleichheit, Diskriminierung in Märkten, sozialer Netzwerke und des Wissenschaftssystems im Mittelpunkt.

Ansprechpersonen: Dr. Thomas Wöhler, Prof. Dr. Thomas Hinz (Netzwerkknoten Gesellschaft)

Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen am Bodensee ist eine 2003 gegründete staatlich anerkannte und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg akkreditierte privatwirtschaftliche Stiftungsuniversität. Der Zepplin-Lehrstuhl für Wirtschafts- und Verkehrspolitik widmet sich den zentralen Herausforderungen in den Feldern Verkehrsinfrastruktur und Reggulierung.

Ansprechperson: Prof. Dr.  Alexander Eisenkopf (Netzwerkknoten Mobilität)

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist die erste und einzige staatliche duale, das heißt praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Sie wurde am 1. März 2009 gegründet und führt das erfolgreiche  Modell der früheren Berufsakademie Baden-Württemberg fort. Am Campus Friedrichshafen werden 18 Studienrichtungen und -schwerpunkte an der Fakultät Technik angeboten. Im Rahmen der dualen Ausbildung kommt dem Wissens- und Technologietransfer und der Zusammenarbeit mit Praxispartnern eine besondere Bedeutung zu.

Ansprechperson: Prof. Dr. Heinz-Leo Dudek (Netzwerkknoten Technologie)

Das vai Vorarlberger Architektur Institut ist Schnittstelle im Feld der Baukultur. Wir vernetzen ArchitektInnen, PlanerInnen und BauherrInnen mit AkteurInnen aus Handwerk, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Politik und thematisieren Architekturqualität durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen. Das vai reflektiert Architektur als Spiegelbild gesamtgesellschaftlicher und kultureller Prozesse und denkt daher soziale, politische, ökonomische, ökologische, technologische und ästhetische Einflüsse und Wirkungen mit. Ziel ist die Stärkung der Baukultur in Vorarlberg.

Ansprechperson: Verena Konrad (Netzwerkknoten Raum)

Das Liechtenstein-Institut wurde 1986 als Forschungsinstitut gegründet, um in den Fachbereichen Geschichte, Politik, Recht und Wirtschaft liechtensteinrelevante Forschungsthemen und Forschungsfelder wissenschaftlich zu bearbeiten. Die aus der Forschungsarbeit gewonnenen Erkenntnisse sollen in der in- und ausländischen Öffentlichkeit zum besseren Verständnis des liechtensteinischen Staates beitragen, ein weltoffenes und realistisches liechtensteinisches Selbstverständnis fördern sowie in wichtigen Fragen die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung erleichtern. Das Institut wird von einem Verein getragen und öffentlich subventioniert.

Ansprechperson: Dr. Wilfried Marxer (Netzwerkknoten Politik und Verwaltung)